Japanisches Curry mit Rindfleisch & Gemüse (Kare Raisu)
Kare Raisu (カレーライス) ist Japans heimliches Nationalgericht: Ein herrlich sämiges, mild-aromatisches Curry mit zart geschmortem Fleisch, süßen Karotten und sämigen Kartoffeln, serviert über duftendem japanischem Rundkornreis.
Zutaten
- 350 g Rindergulasch oder Hähnchenschenkelfleisch (in mundgerechte Würfel geschnitten)
- 2 große festkochende Kartoffeln (geschält, grob gewürfelt)
- 1 große Karotte (im Ran-Giri-Schnitt grob gewürfelt)
- 2 mittelgroße Zwiebeln (in Spalten geschnitten)
- 1 kleines Stück Apfel (fein gerieben / das japanische Geheimnis)
- 1 Packung (ca. 90–100 g) japanische Curry-Roux (z. B. S&B Golden Curry oder Vermont Curry)
- 750 ml Wasser oder milde Fleischbrühe
- 1 EL Sojasauce & 1 TL Honig
- 1½ EL Pflanzenöl
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
- Zwiebeln karamellisieren: Öl in einem schweren Topf erhitzen. Die Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 8 bis 10 Minuten anbraten, bis sie süßlich duften und eine goldgelbe Farbe annehmen.
- Fleisch anbraten: Die Fleischwürfel zu den Zwiebeln geben und 3 Minuten scharf anbraten, bis sie die Farbe ändern.
- Gemüse & Schmoren: Kartoffeln und Karotten zufügen und 2 Minuten durchschwenken. Das Wasser angießen und den geriebenen Apfel unterrühren. Aufkochen lassen, aufsteigenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
- Curry-Roux einrühren: Den Herd ausschalten oder auf kleinste Stufe stellen. Die Curry-Roux-Blöcke in kleine Stücke brechen und in die heiße Brühe geben. Vorsichtig rühren, bis sich die Blöcke vollständig aufgelöst haben.
- Sämig einkochen: Herd wieder auf kleine Flamme schalten. 1 EL Sojasauce und 1 TL Honig unterrühren. Das Curry unter sanftem Rühren ca. 5 bis 7 Minuten leise köcheln lassen, bis es herrlich dickflüssig und glänzend bindet.
- Anrichten: Eine Schale zur Hälfte mit warmem japanischem Rundkornreis füllen und die andere Hälfte großzügig mit dem heißen Curry füllen.
Tipps für perfekte Zubereitung
- Der geriebene Apfel: In Japan gehört ein geriebener Apfel traditionell ins Curry – er verleiht der Sauce eine natürliche, feine Fruchtsüße und rundet die Gewürze ab.
- Schmeckt am zweiten Tag noch besser: Wie jedes gute Schmorgericht zieht japanisches Curry über Nacht durch und schmeckt aufgewärmt fast noch besser.