Klassische Pekinger Sauer-Scharf-Suppe (Suanla Tang)
Die echte Pekinger Suanla Tang verdankt ihre typische Schärfe nicht Chilis, sondern reinem, frisch gemahlenem weißem Pfeffer, kombiniert mit dem malzigen Aroma von Chinkiang-Reisessig. Tofustreifen, Mu-Err-Pilze und feine Eierblumen machen sie zu einem wärmenden Erlebnis.
Zutaten (für 3–4 Personen)
- Fester Tofu: 150 g (in feine Streifen geschnitten)
- Getrocknete Mu-Err-Pilze: 10 g (eingeweicht und in Streifen geschnitten)
- Bambussprossen: 50 g (in feine Streifen geschnitten)
- Eier: 2 Stück (verquirlt)
- Hühnerbrühe: 900 ml
- Schwarzer Chinkiang-Reisessig: 3 EL (ca. 45 ml)
- Weißer Pfeffer (gemahlen): 1 TL (essentiell für die typische Schärfe!)
- Helle Sojasauce: 2 EL
- Dunkle Sojasauce: 1 TL (für die Farbe)
- Salz: 1 TL
- Maisstärke: 2 EL in 4 EL Wasser gelöst (zum Binden)
- Geröstetes Sesamöl: 1 TL
- Koriander & Frühlingszwiebeln: zum Garnieren
Zubereitung
- Zutaten vorbereiten: Tofu, Mu-Err-Pilze und Bambussprossen in gleichmäßige feine Streifen schneiden.
- Brühe aufkochen: Hühnerbrühe im Topf erhitzen. Pilze und Bambusstreifen hineingeben und 3 Minuten kochen. Tofustreifen zufügen.
- Würzen: Helle und dunkle Sojasauce sowie Salz hinzufügen.
- Andicken: Die Stärkemischung unter ständigem Rühren langsam einlaufen lassen, bis die Suppe eine samtig-sämige Bindung erreicht.
- Eierblumen: Hitze reduzieren. Die verquirlten Eier langsam im Kreis einfließen lassen, 5 Sekunden stocken lassen und sanft umrühren.
- Säure & Schärfe vollenden: Den Topf von der Herdplatte nehmen! Erst jetzt den Essig, den weißen Pfeffer und das Sesamöl einrühren (so verfliegt das frische Essigaroma nicht). Heiß servieren!
Tipps & Hinweise
- Essig erst ganz zum Schluss: Wenn Essig mitkocht, verdampft seine Säure. Für die typische Frische wird der Essig erst nach dem Ausschalten der Herdplatte eingerührt.
